Um was geht es bei der tech. Bauhygiene?


Gesunde Wohnräume & Arbeitsumgebung

Die Qualität der Umweltbedingungen in Innenräumen und die Raumluftqualität hat eine grosse Bedeutung für unser Wohlbefinden und somit auf unsere Leistungsfähigkeit und Gesundheit. Das Innenraumklima wirkt sich auch auf die Bausubstanz aus. Die Bausubstanz beeinflusst wiederum die Ambiente des Raumes, kann sogar die Sicherheit der Menschen im Raum gefährden. 

Die technische Bauhygiene (Hygieia bzw. Hygeia -> Gesundheit) ist ein Wissens- und Arbeitsgebiet, das sich bauseitig mit der Erhaltung und Förderung der Gesundheit von Menschen in Wohn- und Arbeitsräumen befasst, wie Wärme-, Schall- und Feuchtigkeitsschutz, Besonnung, Beleuchtung, Be- und Entlüftung, Schadstoffe (Asbest, PCB, PAK, Schwermetalle, Schimmelpilze, Radon usw.) in Bauteilen, Klimatisierung, Luftqualität / Lüftungshygiene, Wasserversorgung und elektromagnetische Felder (Elektrosmog). Die Bauhygiene ist ein wichtiger Aspekt des nachhaltigen Bauens und der Gesundheitsförderung uns sollte deshalb in Neu- und Umbauten besser berücksichtigt werden, als dies heute meistens der Fall ist.

Aktuelle Infos zum Thema Bauhygiene und zum Institut:


Datum:  01.04.2016 

April, April ;-)

Der (er)leuchtende Pilz Aspergillius sancti

Oft erhellt zwischen Ostern und Pfingsten ein schwacher grünlicher Schimmer die Seitenaltäre in einigen grossen alten Kirchen, so auch in der bischöflichen Kathe­drale in Chur. Erstmals erwähnt wurde dieses Mysterium 1996 vom Köl­ner Theologen Manfred Becker-Huberti.

Die katholische Kirche suchte nun eine weltliche Erklärung für dieses geheim­nis­volle Licht. Dafür beauftragte die Diözese Chur das IBH Institut für Bau­hy­giene, um in der Kathedrale von Chur das Phänomen mit chemischen, bau­physi­ka­lischen und bauhygienischen Untersuchungen zu erkunden.

Bei molekularbiologischen Analysen von Oberflächenproben wurde, zur Über­ra­schung aller Beteiligen, eine bis anhin nicht bekannte Schimmelpilzart mit einem sehr transparenten Habitus entdeckt, die der Gattung Aspergillus zuge­ord­net wer­den konnte. Anders als andere fluoreszierende Pilze, die unter UV-Licht aussenden, fängt der neu entdeckte Pilz bei einer Strahlung im nahen Inf­ra­rot­be­reich, so wie sie im Kerzenlicht dominant vorhanden ist, an zu leuchten. Weil die­ser mikroskopisch kleine Pilz bis heute nur in grossen alten Kirchen nachge­wie­sen werden konnte, bekam dieser den Namen Aspergilius sancti - quasi der heilige Giesskannenpilz, der nur zu Gottes Ehren leuchtet und ansonsten un­sicht­bar ist.

Dieser spezielle Pilz bevorzugt ein Klima, wie es in Kirchen mit grosser Bau­masse typisch ist, wenn die Kirche im Innern noch sehr kühl ist und draussen die Temperaturen bereits stark ansteigen - also eine Situation, wie sie zwischen Ostern und Pfingsten oft anzutreffen ist. Der Schimmelpilz konnte in der Kirche nicht nur an den Seitenaltären nachgewiesen werden, aber nur bei diesen Altä­ren gibt es ausreichend Kerzenlicht, um den Pilz zum Leuchten zu bringen.

Für Interessierte erklärt der Bauhygieneexperte Markus N. Durrer am 01.04.2016 den leuchtenden „heiligen“ Pilz in der katholischen Kathedrale von Chur. Treffpunkt ist um 12:00 Uhr vor dem Hauptportal der Kathedrale.

Veranstalltungshinweis    Leider ist diese Geschichte nur ein Aprilscherz!


Datum:  01.09.2015 

Radonmessstelle

Das IBH wird eine durch das BAG anerkannte Radonmessstelle

Neu gibt es unter dem Dach des IBH Institut für Bauhygiene eine offizielle Radonmessstelle.

Das radioaktive Edelgas Radon, das aus dem Erdreich austritt, belastet viele Gebäude in der Schweiz. Radon gilt heute als zweitwichtigster Risikofaktor für Lungenkrebs nach dem Rauchen. Mit diesem Schadstoff beschäftigen wir uns schon länger und bieten auch weiterhin diesbezügliche beratende Dienstleistungen durch vom BAG anerkannte Radonfachpersonen an. Seit dem 20. Mai sind wir nun auch eine vom Bundesamt für Gesundheit anerkannte Radonmessstelle und somit befugt offizielle Messungen der Radonkonzentration in Gebäuden durchzuführen und die Ergebnisse in die Radondatenbank des Bundes einzutragen. Kunden können ab Mitte September bei uns Kernspurdosimeter beziehen, die sie in Absprache mit unserer Radonfachperson Markus N. Durrer selber bei sich für 1 bis 12 Monate aufstellen. Nach der Rücksendung des Dosimeters an uns erhält der Kunde einen Bericht, der die Bewertung der Messergebnisse und unsere Empfehlungen enthält.

Die Web-Sites der IBH Radon Beratungs- und Messstelle


Datum: 10.11.2014 

Zertifizierung von Bettwanzen- und Schimmelspürhunden

Eine ad hoc Arbeitsgruppe nimmt sich nun in der Schweiz diesem Thema an

Dank einer Initiative des IBH Institut für Bauhygiene entstand eine unabhängige, interdiziplinäre ad hoc Arbeitsgruppe, die das Ziel verfolgt, Qualitätsstandards für Schimmelspürhundeteams und Bettwanzenspürhundeteams, so wie ein auf diesen Standards basierendes Zertifizierungsverfahren zu entwickeln.

Es ist noch nicht festgelegt welche Zertifizierungsstelle dazuz autorisiert werden soll, um nach diesen Standards in der Schweiz Zertifizierungen durchzuführen.

Die Web-Sites zertifizierte Schimmelspürhunde


Datum:  01.07.2013  

Experte IBH Markus Durrer

Erster Experte IBH tritt als Expertenstelle IBH am Markt auf

Der von der Generalvrsammlung der IBH zum Experten gewählte Markus N. Durrer, der die RAUMKLIMAPLUS- Verfahren, auf denen die IBH Identity aufbaut, in den letzten Jahren entwickelt hat, hat seine Einzelfime gemäss der IBH Identity angepasst und tritt ab dem 1. Juli 2013 am Markt als IBH Expertenstelle Chur auf. Nach dem sich diese Expertenstelle in der Praxis bewährt hat, sollen weitere IBH Expertenstellen entstehen.

Die Web-Sites der IBH Expertenstelle Chur


Datum:  02.02.2013  

Geburtsstunde des IBH

Gründung des Institut für Bauhygiene

Nach  über einem Jahr Vorbereitung konnte das Institut nun am 2. Februar 2013 offiziell gegründet werden.

An der Gründungsversammlung vom 01.02.2013 in Bern stimmten die Gründungsmitglieder den IBH-Statuten zu und wählten Markus Durrer aus Chur und Alfred Gertsch aus Hilterfingen in den IBH Vorstand des Vereins IBH. Der Vorstand soll an einer Gneralversammlung im 4. Quartal 2013 mit weiteren Experten, die an der Gründungsversammlung nicht teilnehmen konnten, ergänzt werden. Bis zu diesem soll auch  die Infrastruktur des Institutes zügig aufbauen werden.